Husky oder Schäferhund

Bei der Hunderassenwahl zwischen Husky oder Schäferhund gibt es einige Besonderheiten, zwischen diesen Giganten. Wir zeigen dir die Besonderheiten beider Rassen und worauf du dich einlässt, solltest du dich für eine Hunderasse entscheiden.

Zwei Giganten unter den Hunderassen

Es ist nicht ihr mittelgroßer Körper, der beide zu Giganten macht, sondern die herausragende Bedeutung ihrer Rasse und ihrer Eigenschaften. Beide sind beeindruckende Hunderassen mit aufrechten Ohren, die vom asiatischen Wolf abstammen. Sie brauchen hochwertiges, sehr proteinreiches Futter. Nimm sie mit zum Fahrradfahren, Joggen und Wandern!

Der Sibirische Husky (Sibirian Husky)

Meistens ist er gemeint, wenn man „Husky“ sagt (Alaskan Husky ist dagegen eine Mischung aus Sibirian Husky mit Indianerhunden, Windhunden usw.).

Husky heißt „kräftig“, abgeleitet von „Huskemaw“ (Eskimo), er hieß lange einfach „Eskimo Dog“. Husky ist ein Oberbegriff für nordische Hunde, mit 5 anerkannten Huskyarten.

Der Husky – eine Hunderasse, deren Fell auf eisige Temperaturen ausgelegt ist

Rassesteckbrief Sibirian Husky

Der Husky – unter diesem kurzen Namen auch oft bekannt – ist eine der ältesten Hunderassen. Der Taimyr-Wolf liegt in seiner Verwandschaft näher, als es bei anderen Hunderassen der Fall ist.

Durch diese Abstammung und durch seine ursprüngliche Heimat kann er bei Minus 50 Grad überleben.

  • Charakter: freundlich, liebevoll, intelligent, kontaktfreudig, sehr lernfähig
  • Größe 53 – 60 cm Rüden, 50 bis 56 cm Hündinnen
  • Gewicht 21 – 27 kg Rüden, 16 – 22 kg Hündinnen
  • Farben – es sind alle Farben erlaubt
  • Lebenserwartung bis zu 12 Jahre

Der Husky ist einerseits als Familienhund geeignet und andererseits ein perfekter Schlittenhund. In seiner Heimat ermöglichte er den Eskimos über weite Strecken durch den eisigen Wind in das nächste Dorf zu kommen.

Und genau das zeichnet ihn aus: Seine ungeheure Ausdauer, die gestillt werden will. Als Liebhaber-Hunderasse ist der Husky hierzulande bekannt. Zudem bellen sie kaum und haben freundliche Gemüter.

Seine Aufgabe ist die Bewegung, daher eignet er sich nicht als Wachhund, denn er wäre den Eindringlingen viel zu freundlich gegenüber.

Pflege und Erziehung

Der Husky braucht eine konsequente Hand, viel Bewegung, Verständnis und Aufmerksamkeit. Er will seine Energie gerne in Arbeit stecken.

Statt Schlittenfahren geht auch Canicross (ein Gefährt auf Rädern ziehen), Bikejöring (ein Mountainbike ziehen), Skijöring (einen Skifahrer ziehen) zum Auspowern. Er braucht unbedingt einen Garten, täglich mehrere Stunden Sport und immer wieder neue Wege, um seine Energie sinnvoll zu verwenden.

Über lange Strecken kann der Husky zum Beispiel auch am Fahrrad bewegt werden.

Ohne ausreichende Bewegung und das bei jedem Wetter, kann aus dem lieben Husky sonst ein ziemlicher Dickkopf werden, der macht, was er will.

Dabei sollte sein Jagdinstinkt nicht vergessen werden. Dieser ist sehr stark und sollte von klein auf in geregelte Bahnen gelenkt werden. Er jagt und verspeist Hühner und Enten, wenn man ihn nicht abhält!

Huskys sind anspruchslose Esser und begnügen sich mit dem, was sie zu futtern bekommen. Normalerweise kann eine Futtermischung für ihn aus 2/3 Fleisch und 1/3 Gemüse (auch Hundeflocken, gekochter Reis) bestehen.

Da das Fell zweimal pro Jahr wechselt, muss du ihn gut bürsten.

Für wen eignet sich der Husky

Mit einem Husky holst du dir viel Bewegung und Auslastung in dein Haus. Eine gehörige Portion Disziplin und Erfahrung mit Hunden gehört zu einem Husky.

Ein Haus mit Garten ist ein Muss in der Haltung bei einem Husky. So lassen sich kleine Trainingseinheiten im Garten durchführen. Die Wohnungshaltung mit einem Husky ist schwierig, so muss der fehlende Platz draußen durch deutlich mehr Bewegung kompensiert werden.

Wenn du dich an seine Bedürfnisse anpassen kannst und dich in diese Hunderasse verliebt hast, solltest du noch bedenken, nur einen seriösen Züchter zu wählen.

Rassesteckbrief Deutscher Schäferhund

Die Vielfalt dieser Hunderasse zeigt sich in den verschiedenen Einsatzgebieten. Ob als Arbeitshunde, im Lawinenschutz oder bei der Polizei – mit gezieltem Training ist der Schäferhund sehr gelehrig.

Auf der ganzen Welt ist der Schäferhund beliebt und so zweigen Züchtungen über belgische oder kroatische Schäferhunde aus dieser Richtung ab.

  • Charakter mutig, intelligent, selbstbewusst, arbeitswillig, belastbar
  • Größe zwischen 55 und 65 cm
  • Gewicht zwischen 22 – 30 kg (Hündinnen) bis zu 30 – 40kg (Rüden)
  • Farben zobel, schwarz, hellbraun
  • Lebenserwartung zwischen 9 und 14 Jahren

Der Charakter des Schäferhundes ist zuverlässig, selbstbewusst, belastbar und kann auch in das Gegenteil umschlagen. Aggressive Genossen dieser Rasse konnten keine richtige Sozialisation im Welpenalter genießen.

Doch bei einem seriösen Züchter kannst du einen guten Schäferhund kaufen. Warum sind Welpen so teuer?

Ein Problem sind bei Schäferhunden Hüftprobleme, was auf den stark abgesenkten Rücken zurückzuführen ist.

Sein markantes Gesicht ist nicht zu übersehen.

Pflege und Erziehung

Der Schäferhund ist ein Hund, bei dem du wissen musst, wie du ihn richtig erziehst. Einige gehen diesen Hund mit Härte und Strenge an, andere wiederum mit Lob und Tadel.

Welchen Weg du auch wählst, der Schäferhund ist klug und möchte gefallen, indem du mit ihm neue Übungen erlernst.

Seine Lebensaufgabe besteht darin, einen Job auszuführen, der ihn darin bestärkt, das richtige zu tun. In jedem Fall ist es wichtig, ihn durch geeignete Aufgaben auszulasten.

Die Hundeschule bietet hierfür eine Menge Abwechslung an und du kannst ihn natürlich auch zu Hause entsprechend betreuen.

Das Fell des Schäferhundes haart das ganze Jahr, im Grunde täglich. Darum ist die regelmäßige Fellpflege wichtig.

Für wen eignet sich der Schäferhund

Da der Schäferhund ein Hund für sich ist, bedarf es deutlich mehr Wissen, um diesem Hund gerecht zu werden. Damit die Freude lange währt, gehört es auch dazu, selber zu lernen, was bei auftretenden Problemen passieren soll.

Ideenreichtum in der Bespaßung dieses Hundes sollte vorhanden sein.

In jedem Fall ist dieser Hund kein Anfängerhund! Weitere Informationen zum Schäferhund und seinem Training findest du hier.

Fazit zu zwei Hunderassen, die beide viel Auslauf benötigen

Während der Husky ein ausdauernder Hund ist, der ohne reichlich Bewegung Blödsinn anfängt, ist der Schäferhund darauf trainiert, durch passendes Training einen guten Job zu machen.

Durch seine ursprüngliche Herkunft ist der Husky kein Anfängerhund und am glücklichsten, wenn er Gewichte ziehen darf.

Beim Husky ist Bewegung das A und O, so stammt er ursprünglich aus Alaska ab, wo er zum Schlittenziehen eingesetzt wurde. Da ging es um mehrere Kilometer Laufstrecke und diese Art steckt noch in seinem Charakter.

Der Deutsche Schäferhund zählt zu der beliebtesten Hunderasse. Durch seinen folgsamen Charakter und seinen Mut ist er erziehbar, wenn man ihn richtig sozialisiert hat. So zeigen sich seine Einsätze in den unterschiedlichen Situationen.

Sein Einsatzgebiet ist vielfältig und kann von professionellen Suchen bis zu Agility reichen. Hauptsache, der Schäferhund erhält reichlich Auslastung.