Ist ein Australian Shepherd für Anfänger geeignet?

Der Australian Shepherd ist bestens für Anfänger geeignet. Er braucht nur wenig Fellpflege und ist sehr gut erziehbar. Diese Hunderasse ist ein optimaler Familienhund, da er mit seiner freundlichen und loyalen Art jeden begeistern kann. Auch Kindern gegenüber ist der Australian Shepherd sehr aufgeschlossen und ein idealer Spielkamerad für sie.

Damit dein Australian Shepherd gut ausgelastet ist, solltest du ihm einen Garten und gleichzeitig viel Bewegung, Abwechslung und Beschäftigung bieten.

Voll in Action lebt der Australian Shepherd auf: das Zuchtziel Hütehund lebt in ihm weiter und möchte artgerecht zum Ausdruck kommen.

Typische Rassenmerkmale vom Australian Shepherd

  • Charakter: anhänglich, intelligent, arbeitsfreudig, wachsam
  • Größe: Rüde 51 – 58 cm; Hündin 46 – 53 cm
  • Gewicht: 16 bis 32 Kilogramm
  • Farben: Rot Merle, Blau Merle, Schwarz, Rot
  • Lebenserwartung: 12 – 15 Jahre

Der Australian Shepherd ist eine sehr sportliche Hunderasse, die zum Beispiel beim Wandern, Hindernislauf, Joggen und beim Radfahren wunderbar mitmachen kann. 

Seine Größe liegt bei maximal 58 cm und sein Gewicht beträgt höchstens 32 Kilogramm. 

Die Lebenserwartung eines Australian Shepherd liegt bei etwa 15 Jahren. 

Besonders durch seinen liebevollen und gutmütigen Charakter ist der Australian Shepherd wunderbar als Familienhund einsetzbar. 

Der Australian Shepherd ist auch sehr gerne als Hütehund tätig und hat eine große Beliebtheit in Europa, was auch mit seinem hübschen Äußeren zu tun hat.  

Typische Krankheiten zu dieser Rasse zählen zum Beispiel Hüftgelenksprobleme, MDR1 und Katarakt.

Erziehung und Pflege

Der Australian Shepherd ist eine sehr gut erziehbare Hunderasse, die sich bei einer guten Ausbildung optimal als Hütehund eignet. Sollte er nicht als Hütehund gebraucht werden, ist es wichtig, dass entsprechende Beschäftigung in Form von ausführlichen Spaziergängen durch die Natur oder andere Herausforderungen im Hundesport getätigt werden.

Auf dem Lande in einem großen Haus fühlt sich der Australian Shepherd am wohlsten und sollte nicht in einer kleinen Etagenwohnung in der Großstadt gehalten werden. 

Durch seinen großen Arbeitseifer muss der Australian Shepherd rund um die Uhr beschäftig werden. Besonders die Balance zwischen Ruhepausen und Aktivitäten ist nicht sehr leicht bei dieser Hunderasse hinzubekommen. Dafür benötigt es viel Zeit, Geduld und Einfühlungsvermögen. 

Bei der Pflege eines Australian Shepherd ist es notwendig, das Fell täglich zu bürsten, um lose Haare aus dem Fell zu entfernen. 

Ebenso ist es wichtig, dass Ohren, Pfoten, Krallen und Zähne regelmäßig kontrolliert werden. Damit verbesserst du nicht nur das Aussehen deines Hundes, sondern stärkst auch die Bindung zwischen euch beiden. 

Viel Bewegung und Abwechslung braucht der Aussie durch sein Herrchen – das kann nicht jeder bieten. 

Für wen eignet sich der Australian Shepherd?

Der Australian Shepherd braucht einen Besitzer, der ihn gut erziehen kann und ihm ausreichend fordernde Aufgaben geben kann. 

Dog Agility macht dem Australian Shepherd Spaß, ebenso wie Jagen und Hüten: dieses Verhalten in die richtigen Bahnen zu lenken, muss dem neuen Besitzer von Anfang an klar sein.

Ebenso beansprucht der Australian Shepherd sehr viel Zeit und sollte nicht von berufstätigen oder älteren Menschen gehalten werden. Stundenlanges allein sein in einer Etagenwohnung ist nichts für den Australian Shepherd. Er braucht viel Bewegung und Auslauf und fühlt sich in einer großen Familie sehr wohl, die er auch beschützen und hüten kann. 

Mit welchen Kosten durch monatlich bei der Hundehaltung rechnen musst, erzählen wir dir in unserem aktuellen Artikel: Was kostet ein Hund im Monat?

Gegenüber Kindern ist der Australian Shepherd sehr aufgeschlossen und ist ein idealer Spielkamerad für sie. 

Diese Hunderasse braucht sehr viel Bewegung und ist im Sport wie zum Beispiel beim Joggen, Radfahren oder auch Wandern sehr gut einsetzbar. 

Aber auch geistige Aufgaben wie zum Beispiel Fährtensuche oder Mantrailing sollte der Besitzer für seinen Hund übrighaben. 

Aufgrund seines Bewegungsdranges sollte der Australian Shepherd im Idealfall auf einem großen Hof leben, den er den ganzen Tag beschützen kann. 

Wie viel Hundeerfahrung sollte ich für einen Australian Shepherd haben?

Ein Australian Shepherd passt aufgrund seines Temperaments und seines Willen zu gefallen auch zu dir, wenn du noch keine große Hundeerfahrung hast. Jedoch gilt dies nur, wenn du bereit bist ihn auszulasten und ständig zu lernen. 

Ihre Intelligenz sorgt dafür, dass sie rasant Lernen, aber auch deine Müdigkeit oder Inkonsequenz ausnutzen. Sei also sehr diszipliniert beim Grenzen setzen und dein Australian Shepherd schaut stets glücklich zu dir auf, sei es beim Wandern oder während du im Homeoffice am Schreibtisch sitzt.

Lege dir auch immer den Plan B bereit, was du tun würdest, wenn dein Aussie dir auf der Nase herumtanzt.

Wenn du bereit bist, aktiv zu sein und ihn mit in die Hundeschule nehmen möchtest, ist der Aussie der ideale Hund für dich.

Welche Hunderassen eignen sich als Familienhund?

Bei dieser Vielzahl an Hunderassen gibt es einige Hunde, die sich als Familienhund eignen würden.

Nicht alle bringen von Haus aus diese Eigenschaften mit, aber vielleicht gefällt dir ja einer, bei dem du sagst: Ja, den könnte ich mir für uns vorstellen!

Kleine Hunderassen: Beagle
Beagle sind äußerst kinderlieb, freundlich, ausgeglichen und haben zudem ein starkes Selbstbewusstsein. Mit einem Gewicht von 10 bis 18 kg zählen sie zu den kleinen Hunderassen. Sie wirken aufgeweckt, verspielt, agil und sind besonders intelligent. Ihr kurzes Fell bedarf keiner besonderen Pflege.

Beagles sind auch absolute Hunde für Anfänger.

Kleine Hunderassen: Chihuahua
Der aus Mexiko stammende Chihuahua passt mit seinen 1,5 bis 3 kg in jede Westentasche. Mit seinem lebhaften Wesen wirkt er äußerst selbstbewusst, temperamentvoll, mutig und neugierig. Zudem sind Chihuahuas für ihre Anhänglichkeit bekannt. Diese Hunderasse ist sowohl mit langem wie auch mit kurzem Fell ein richtiger Couchkuschler.

Kleine Hunderassen: Malteser
3 bis 4 kg bringt der kleine Malteser auf die Waage. Damit zählt er zu den Mini Hunderassen und ist insbesondere für die Haltung in kleineren Wohnbereichen geeignet. Der aus Malta stammende Stadthund ist intelligent, aufgeweckt und temperamentvoll. Zudem ist er lebhaft, lernbereit und verspielt. Abschließend eignet er sich aufgrund seines anhänglichen Charakters bestens als Familienhund. Mit seinem mittellangen Fell hat er einen etwas höheren Pflegebedarf. Unter Umständen sind regelmäßige Friseurbesuche notwendig.

Noch mehr Informationen zum Malteser findest du in unserem Rassevergleich von Malteser und Havaneser.

Mittelgroße Hunderassen: Dalmatiner
101 Dalmatiner – wer kennt den Film nicht? Kinder lieben die gepunkteten Vierbeiner. Zu Recht! Mit 24 bis 32 kg zählen sie zu den mittelgroßen Hunderassen. Sie sind äußerst temperamentvoll, weshalb sie sich weniger für kleine, aber für größere Kinder bestens eignen. Darüber hinaus sind sie verschmust, aufmerksam, treu und agil. Ihre sensible Art macht sie zu einem wahren Seelentröster. Ferner sind sie für ihre Anhänglichkeit und ihre Intelligenz bekannt. Aufgrund der kurzen Felllänge sind keine besonderen Pflegemaßnahmen erforderlich.

Mittelgroße Hunderassen: Labrador Retriever
Etwas größer wird es mit einem 25 bis 36 kg schwerem Labrador. Der menschenbezogene Vierbeiner begeistert mit seinem verspielten Charakter, seiner Gutmütigkeit und seinem aufgeweckten Wesen. Labradore sind besonders treu und zuverlässig. Sie haben ein kurzes Fell, dessen Pflege nur wenig Zeit in Anspruch nicht nimmt.

Der Retriever ist nicht nur ein Familienhund, sondern auch wunderbar als Anfängerhund geeignet.

Darüber hinaus eignen sich die folgenden Rassen:

Bedenke bei der Wahl der Hunderasse, dass jeder Hund seinen eigenen Charakter mitbringt und es auch Hunde gibt, die zu einer passenden Hunderasse gehören, sich aber dennoch nicht für den Job eines Familienhundes eignen können.