Ist ein Labrador für ein Anfänger geeignet?

Der Labrador ist bestens für Anfänger geeignet. Er braucht nur wenig Fellpflege und ist sehr gut erziehbar. Diese Hunderasse ist auch ein optimaler Familienhund, der sich an allen Regeln hält und Gegenübern Kindern sehr aufgeschlossen ist. Wichtig ist, dass du dem Labrador genügend Auslaufmöglichkeiten gibst, damit sich das Energiebündel austoben kann.

Typische Rassemerkmale vom Labrador

  • Charakter- sanft, freundlich, aufgeschlossen, neugierig
  • Größe 55 bis 57 cm
  • Gewicht ca. 25 bis 40 kg
  • Farben: Braun, schwarz, gelb
  • Lebenserwartung 10 bis 13 Jahre

Nach den FCI Vorgaben wird der Labrador in die Kategorie der Stöber-, Apportier- und Wasserhunde eingeteilt. Als vielseitig einsetzbar ist der Labrador ein Allrounder.

Charaktereigenschaften des Labradors

Der Labrador hat ein großes Herz und arbeitet gegen Belohnung eifrig mit. Sein sanftes Wesen ist mit einem gesunden Arbeitseifer gepaart, er möchte gefallen.

Wenn es nach ihm ginge, dann ist viel Action genau sein Ding. Mit einem temperamentvollen Hund hat man es beim Labrador zu tun, wenn er nicht genügend ausgelastet wird.

Durch seinen aufgeschlossenen Charakter ist er zu allen freundlich. Auch als „Labbi“ bezeichnet, ist diese Hunderasse äußerst beliebt.

Pflege und Erziehung des Labradors

Da der Labrador ein kurzes, aber dichtes Fell hat, ist er in der Pflege nicht ganz so aufwändig, wie andere Hunderassen.

Die wasserabweisende Eigenschaft seines Felles ist optimal, so bleiben dir viele Pflegestunden erspart, denn der Labrador kommt mit kurzem Bürsten aus.

Durch seine Eignung als Familienhund bringt der Labrador eine Portion Intelligenz mit und lässt sich gut erziehen. Vorausgesetzt, im Umgang ist man konsequent und weiß, dass der Labrador ausgelastet werden muss.

Für wen eignet sich der Labrador?

Aufgrund seines gutmütigen Wesens zählt der Labrador zu den beliebtesten Hunderassen weltweit. 

Dieser fröhliche und lebenslustige Hund eignet sich besonders gut für Familien. Selbst Fremden sowie kleinen Kindern begegnet er ohne jegliche Anzeichen von Aggressionen, weshalb er als Wachhund zum Beispiel eher weniger geeignet ist.

Der Labrador kann von Dir, selbst als Anfänger, ohne Probleme erzogen werden, da er sehr gelehrig und folgsam ist.

Allerdings ist er ein Energiebündel und benötigt viel Bewegung und Auslastung in Form von langen Spaziergängen, welche es ihm zulassen, auch mal einen schnellen Sprint hinzulegen. 

Auch solltest Du ihm die Gelegenheit geben seiner Leidenschaft nachzugehen: Dem Schwimmen! Er liebt es zu apportieren und beim Element Wasser dreht er richtig auf.

Du solltest dem Labrador das Austoben ermöglichen, um keine unerwünschten Verhaltensweisen zu erleben. Damit der Labrador fit bleibt ist eine angepasste Bewegung einzuhalten.

Regelmäßige Gassirunden, die von anderen Spielen ergänzt werden, helfen, dass der Labrador seine schlanke Linie hält. Ein übergewichtiger Labrador neigt, so wie alle anderen Hunderassen auch, zu Krankheiten.

Du kommst mit diesen Bedingungen aus? Dann könnte der Labrador der passende Hund für Dich sein!

Wie kann ich den Labrador in der Wohnung beschäftigen?

Damit das Leben ihn in der Wohnung nicht langweilt, hast du viele Möglichkeiten deinen Hund zu beschäftigen.

Auch wenn es mal äußerst ungemütlich draußen wird und du keine Lust hast im Sturm eine kleine Runde zu drehen, bieten sich viele Übungen an.

Eine kleine Möglichkeit besteht in diesen Übungen:

  • Bezeichnungen für Spielsachen beibringen
  • Leckerli in Tuch oder Decke wickeln
  • Verstecken spielen
  • Ein Parkour entwerfen

Dies stellt nur eine kleine Übersicht dar, was du mit deinem Hund in der Wohnung machen kannst. Weitere Ideen und Anleitungen findest du in unserem Artikel: Wie den Hund in der Wohnung beschäftigen?

Natürlich freut sich dein Labrador über eine Gassirunde zu einem nahegelegenden Park, wo er andere Hunde treffen kann und viel schnüffeln darf.

Der Labrador ist bestens für Einsteiger geeignet und dient auch wunderbar als Familienhund. Er ist sehr pflegeleicht und hat einen lieben Charakter.

Sollte es dort auch die Möglichkeit einer Hundeauslaufzone geben, freut sich der Labrador über Spiel & Spaß ohne Leine. Freilaufen sollte dein Labrador nur, wenn ihr das Abrufen gut trainiert habt und er nicht über alle Berge auf und davon stürmt.

Eine weitere Alternative ist es, wenn du einen Bereich innerhalb der Wohnung oder ein Zimmer für deinen Labrador reservierst. Dort werden alle Sachen erlernt und das Spielzeug darf dort genutzt werden.

Der Labrador Retriever freut sich über Abwechslung und möchte gefordert werden. Wenn du kreativ wirst, freut sich auf dein Labrador über Neues zum Lernen.

Wie viel Bewegung braucht der Labrador Retriever?

Als mittelgroßer Hund ist der Labrador Retriever für aktive Besitzer gut geeignet. Wenn er an dessen aktivem Leben teilnehmen kann, freut er sich über viel Abwechslung.

Als junger Hund muss der Labrador natürlich noch nicht so viel Bewegung haben, wie als ausgewachsener Hund. Aber auch hier sind größere Gassirunden und zusätzliche Beschäftigung nötig, um den Labrador gut auszulasten.

Zusätzlich kann der Arbeitswille dieser Hunderasse unterstützt werden, indem er in der Hundeschule Neues lernt.

Grundsätzlich freut sich der Labrador, wenn er bei dir mitlaufen darf und am Fahrrad läuft er auch gerne.

Wann sollte ich den Labrador lieber nicht in der Wohnung halten?

Bei einem nicht gut genug sozialisierten Labrador kann es schwierig werden, ihn in der Wohnung zu halten.

Gerade wenn die Wohnung in der Stadt liegt und es viele Geräusche, Lärm und ständig etwas los ist, ist es unter Umständen schwierig für den Labrador.

Solltet ihr eine Mietwohnung haben und der Vermieter möchte keinen Hund, ist ein großer Labrador natürlich nicht passend. Rechtliche Beratung bitte bei einem Rechtsanwalt einholen!

In einer Mietwohnung sind oft nicht alle Hunderassen gestattet und hier ist es sinnvoll, sich vorab zu erkunden, ob die Hunderasse erlaubt wäre. Die Zusage bitte schriftlich einfordern, dadurch vermeidet ihr spätere Streitigkeiten, falls es heißt, ein Hund ist doch nicht erlaubt.

Normalerweise werden die wenigsten Vermieter etwas gegen Hunde haben, sofern sie gut sozialisiert und erzogen sind.

Welche Hunderassen eignen sich als Familienhund?

Bei dieser Vielzahl an Hunderassen gibt es einige Hunde, die sich als Familienhund eignen würden.

Nicht alle bringen von Haus aus diese Eigenschaften mit, aber vielleicht gefällt dir ja einer, bei dem du sagst: Ja, den könnte ich mir für uns vorstellen!

Kleine Hunderassen: Beagle
Beagle sind äußerst kinderlieb, freundlich, ausgeglichen und haben zudem ein starkes Selbstbewusstsein. Mit einem Gewicht von 10 bis 18 kg zählen sie zu den kleinen Hunderassen. Sie wirken aufgeweckt, verspielt, agil und sind besonders intelligent. Ihr kurzes Fell bedarf keiner besonderen Pflege.

Der Beagle ist ein absoluter Familienhund und auch bestens für Kindern geeignet.

Kleine Hunderassen: Chihuahua
Der aus Mexiko stammende Chihuahua passt mit seinen 1,5 bis 3 kg in jede Westentasche. Mit seinem lebhaften Wesen wirkt er äußerst selbstbewusst, temperamentvoll, mutig und neugierig. Zudem sind Chihuahuas für ihre Anhänglichkeit bekannt. Diese Hunderasse ist sowohl mit langem wie auch mit kurzem Fell ein richtiger Couchkuschler.

Kleine Hunderassen: Malteser
3 bis 4 kg bringt der kleine Malteser auf die Waage. Damit zählt er zu den Mini Hunderassen und ist insbesondere für die Haltung in kleineren Wohnbereichen geeignet. Der aus Malta stammende Stadthund ist intelligent, aufgeweckt und temperamentvoll. Zudem ist er lebhaft, lernbereit und verspielt. Abschließend eignet er sich aufgrund seines anhänglichen Charakters bestens als Familienhund. Mit seinem mittellangen Fell hat er einen etwas höheren Pflegebedarf. Unter Umständen sind regelmäßige Friseurbesuche notwendig.

Noch mehr Informationen zum Malteser findest du in unserem Rassevergleich von Malteser und Havaneser.

Mittelgroße Hunderassen: Dalmatiner
101 Dalmatiner – wer kennt den Film nicht? Kinder lieben die gepunkteten Vierbeiner. Zu Recht! Mit 24 bis 32 kg zählen sie zu den mittelgroßen Hunderassen. Sie sind äußerst temperamentvoll, weshalb sie sich weniger für kleine, aber für größere Kinder bestens eignen. Darüber hinaus sind sie verschmust, aufmerksam, treu und agil. Ihre sensible Art macht sie zu einem wahren Seelentröster. Ferner sind sie für ihre Anhänglichkeit und ihre Intelligenz bekannt. Aufgrund der kurzen Felllänge sind keine besonderen Pflegemaßnahmen erforderlich.

Mittelgroße Hunderassen: Labrador Retriever
Etwas größer wird es mit einem 25 bis 36 kg schwerem Labrador. Der menschenbezogene Vierbeiner begeistert mit seinem verspielten Charakter, seiner Gutmütigkeit und seinem aufgeweckten Wesen. Labradore sind besonders treu und zuverlässig. Sie haben ein kurzes Fell, dessen Pflege nur wenig Zeit in Anspruch nicht nimmt.

Darüber hinaus eignen sich die folgenden Rassen:

Bedenke bei der Wahl der Hunderasse, dass jeder Hund seinen eigenen Charakter mitbringt und es auch Hunde gibt, die zu einer passenden Hunderasse gehören, sich aber dennoch nicht für den Job eines Familienhundes eigenen können.

Hier haben wir für dich unsere beliebtesten Hundeartikel in einer tollen Übersicht zusammengefasst: