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Mein Hund lässt sich nicht mehr anfassen

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Unserer Erfahrung nach liegt es oftmals an einer Verletzung oder an körperlichen Beschwerden bei deinem Hund, dass du ihn nicht mehr anfassen darfst. Aber auch ein Trauma oder erhöhter Stress können dazu führen, dass sich dein Hund abschottet und sich nicht mehr anfassen lässt. Versuche die Ursache herauszufinden und kontaktiere auch einen Tierarzt, um Verletzungen auszuschließen. 

Die Gründe hinter der Veränderung – Warum sich dein Hund nicht mehr anfassen lässt

Bevor wir uns den Lösungen zuwenden, ist es von entscheidender Bedeutung, die möglichen Gründe für das unerwünschte Verhalten deines Hundes eingehend zu verstehen. Hunde sind erstaunliche Lebewesen mit komplexen Emotionen und Bedürfnissen. Hier werden wir einige der häufigsten Ursachen beleuchten, die dazu führen können, dass ein Hund plötzlich unruhig oder aggressiv auf Berührungen reagiert:

  • Schmerzen oder körperliche Beschwerden: Eine der ersten Überlegungen sollte sein, ob dein Hund unter Schmerzen oder körperlichen Beschwerden leidet. Hunde sind Meister darin, Schmerzen zu verbergen, um keine Schwäche zu zeigen. Dennoch können sie sich unwohl fühlen, und Berührungen an bestimmten Stellen könnten Schmerzen verursachen und daher vermieden werden.
  • Ängstlichkeit oder Trauma: Hunde, die traumatische Erfahrungen gemacht haben, können ängstlich werden, wenn sie berührt werden. Dieses Verhalten kann auf Vernachlässigung, Misshandlung oder andere traumatische Erlebnisse zurückzuführen sein. In solchen Fällen können Berührungen Erinnerungen an schmerzhafte Erfahrungen hervorrufen und zu ängstlichem Verhalten führen.
Oftmals kann auch schlechte Erfahrungen oder ein Trauma daran liegen, dass sich dein Hund nicht mehr anfassen oder streicheln lässt.
  • Stress und Angst: Stress und Angst sind starke Einflussfaktoren auf das Verhalten eines Hundes. Wenn dein Hund gestresst oder ängstlich ist, wird er möglicherweise Berührungen ablehnen, da sie seine Unruhe verstärken könnten. Stress kann durch Veränderungen in der Umgebung, Konflikte mit anderen Tieren oder emotionale Belastungen ausgelöst werden.
  • Mangelnde Sozialisierung: Eine unzureichende Sozialisierung als Welpe kann dazu führen, dass ein erwachsener Hund ängstlich oder unsicher gegenüber neuen Erfahrungen und Berührungen ist. Ein Mangel an positiven Begegnungen mit Menschen und anderen Hunden in der Prägephase kann zu einem scheuen Verhalten führen.
  • Verhaltensprobleme: In einigen Fällen kann das Zurückziehen vor Berührungen auf tiefergehende Verhaltensprobleme hinweisen. Diese könnten Aggressionsprobleme, territoriales Verhalten oder Angststörungen beinhalten und erfordern möglicherweise eine spezialisierte Herangehensweise.

Schritte zur Wiederherstellung des Vertrauens – So kannst du deinen Hund wieder anfassen

Nachdem wir die möglichen Gründe für das Verhalten deines Hundes gründlich analysiert haben, ist es an der Zeit, über die Schritte zur Wiederherstellung des Vertrauens und zur Lösung dieses Problems zu sprechen:

  • Tierärztliche Untersuchung: Der allererste und entscheidende Schritt sollte immer eine gründliche tierärztliche Untersuchung sein, um sicherzustellen, dass keine körperlichen Probleme vorliegen. Schmerzen oder gesundheitliche Probleme könnten die Hauptursache für das Verhalten deines Hundes sein. Sobald physische Ursachen ausgeschlossen sind, kannst du dich auf die psychischen Aspekte konzentrieren.
  • Geduld und Zeit: Es ist von grundlegender Bedeutung, Geduld zu haben und deinem Hund ausreichend Zeit zu geben, sich wieder an Berührungen zu gewöhnen. Zwinge deinen Hund nicht dazu, sich berühren zu lassen, und respektiere sein Tempo. Beginne mit sanften Berührungen an weniger sensiblen Stellen, wie dem Rücken, und arbeite dich langsam zu den empfindlicheren Bereichen vor.
Gebe deinem Hund die benötigte Zeit, um sich wieder dir anzunähern. Übe keinen Druck aus.
  • Positive Verstärkung: Positive Verstärkung ist ein äußerst wirkungsvolles Instrument, um das Verhalten deines Hundes zu beeinflussen. Belohne deinen Hund mit Leckerlis, Lob und ausgiebigen Streicheleinheiten, wenn er ruhig bleibt und Berührungen toleriert. Durch diese Methode wird er positive Assoziationen mit dem Berühren entwickeln und sich allmählich öffnen.
  • Training und Sozialisierung: Ein gut strukturiertes Training und die richtige Sozialisierung können dazu beitragen, dass Verhalten deines Hundes zu verbessern. Ein gut ausgebildeter Hund ist oft selbstbewusster und weniger ängstlich. Training kann dazu beitragen, Ängste abzubauen und das Vertrauen deines Hundes in dich als seinen Besitzer zu stärken.
  • Profi-Hilfe in Betracht ziehen: Wenn du Schwierigkeiten hast, dass Verhalten deines Hundes zu ändern, solltest du ernsthaft die Unterstützung eines professionellen Hundetrainers oder eines Tierverhaltensspezialisten in Betracht ziehen. Diese Experten verfügen über die Erfahrung und das Wissen, um dir bei der Lösung von Verhaltensproblemen zu helfen und individuelle Ratschläge für deinen Hund zu geben.

Wie merkt man das der Hund Schmerzen hat?

Oftmals stecken hinter dem nicht anfassen wollen Schmerzen oder Verletzungen bei deinem Hund. Häufige Symptome für Verletzungen sind zum Beispiel Hinken oder Lahmheit, Appetitlosigkeit oder auch Bewegungsfaulheit.

Folgende Symptome weisen auf Schmerzen bei deinem Hund hin:

  • Verändertes Verhalten: Wenn dein Hund plötzlich sein Verhalten ändert und sich anders verhält als üblich, könnte dies ein Anzeichen für Schmerzen sein. Das kann sich in vermehrter Aggressivität, Reizbarkeit oder Rückzug manifestieren.
  • Verminderte Aktivität: Ein weiteres deutliches Zeichen für Schmerzen ist, wenn dein Hund weniger aktiv ist als gewöhnlich. Wenn er sich weniger bewegt, weniger spielt oder sogar Schwierigkeiten beim Aufstehen und Gehen hat, könnte das auf Schmerzen hinweisen.
Hunde, die Schmerzen haben, wollen sich oftmals nicht bewegen.
  • Appetitverlust oder veränderte Futteraufnahme: Ein Hund, der Schmerzen hat, kann seinen Appetit verlieren oder sein Fressverhalten ändern. Das bedeutet, dass er entweder weniger isst oder sein Futter nicht mehr so gerne frisst wie zuvor.
  • Gestörter Schlaf: Schmerzen können auch den Schlaf deines Hundes beeinträchtigen. Wenn er häufiger aufwacht, sich unruhig im Schlaf bewegt oder Schwierigkeiten hat, eine bequeme Position zu finden, könnte das auf Schmerzen hinweisen.
  • Jaulen oder Winseln: Ein offensichtliches Zeichen für Schmerzen ist, wenn dein Hund jault, winselt oder ständig bellt, ohne ersichtlichen Grund. Dies ist sein Versuch, dir mitzuteilen, dass er Unbehagen empfindet.
  • Zerkratzte oder beleckte Stellen: Hunde neigen dazu, schmerzhafte Stellen zu kratzen oder zu belecken, um sich selbst zu helfen. Achte auf übermäßiges Kratzen oder Lecken an einer bestimmten Stelle, da dies auf Schmerzen oder Irritationen hinweisen kann.
  • Veränderte Körperhaltung: Eine auffällige Veränderung in der Körperhaltung deines Hundes, wie ein gesenkter Kopf, ein eingezogenes Schwänzchen oder ein gebeugter Rücken, könnte auf Schmerzen hinweisen.
Eine veränderte Körperhaltung kann durchaus auf Schmerzen bei deinem Hund hindeuten.
  • Hinken oder Lahmheit: Offensichtliche körperliche Anzeichen von Schmerzen sind Hinken oder Lahmheit. Wenn dein Hund plötzlich humpelt oder eine seiner Gliedmaßen nicht belasten kann, ist dies ein eindeutiges Warnsignal.
  • Vermehrtes Hecheln: Übermäßiges Hecheln, ohne dass es durch Hitze oder Anstrengung erklärt werden kann, kann ein Zeichen für Schmerzen sein. Hunde hecheln oft, um Schmerzen zu lindern.

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Zusammenfassung – Mein Hund lässt sich nicht mehr anfassen

Das Problem, dass dein Hund sich nicht mehr anfassen lässt, kann herausfordernd sein, aber es gibt Lösungen. Durch Geduld, positive Verstärkung und gegebenenfalls professionelle Hilfe kannst du das Vertrauen deines Hundes wiederaufbauen und eine enge Bindung zu ihm pflegen. 

Denke daran, dass jeder Hund ein individuelles Tempo hat, und respektiere seine Bedürfnisse und Grenzen. Mit Liebe und Sorgfalt kannst du dazu beitragen, dass dein Hund wieder gerne gestreichelt und berührt wird.

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