Mops oder französische Bulldogge

Bei der Auswahl, ob du einen Mops oder eine Französische Bulldogge in die engere Auswahl nehmen möchtest, können wir dir bei der Wahl helfen.

Hier erfährst du die grundsätzlichen Unterschiede und was du bei den jeweiligen Hunderassen beachten solltest.

Der Mops – ein wahrer Kumpel fürs Leben  

Typische Rassenmerkmale

  • Charakter: anhänglich, gehorsam, freundlich
  • Größe: 25 bis 30 cm
  • Gewicht: 6 bis 8 kg
  • Farben: Falbfarben, schwarz und silber
  • Lebenserwartung: 11 bis 15 Jahre

Der Mops wurde früher wie andere kleine Hunde von den Königen im alten China gehalten und hatten dort ein sehr luxuriöses Leben. Selbst ein Leichtwächter konnte ein Mops zu der damaligen Zeit vorweisen. 

Später kam der Mops über Holland nach Europa und eroberte den ganzen Kontinent mit seiner sehr liebenswerten Art und Weise. 

Der Mops ist ein sehr kompakter Hund und kann bis zu 8 Kilogramm wiegen und eine Höhe von 30 Zentimeter vorweisen. Seine Fellfarben sind falb, schwarz oder auch silber. 

Durch seine sehr umgängliche Art und seiner großen Liebe zu seinem Besitzer ist er eines der beliebtesten Hunderassen überhaupt. 

Typische Krankheiten zu dieser Rasse zählen zum Beispiel Hautprobleme, Patella Luxation, Bandscheibenvorfälle und besonders auch Atemprobleme bei zu hoher Hitze und Anstrengung. 

Pflege und Erziehung

Der Mops ist ein sehr pflegeleichter und robuster Hund, solange er gesund gezüchtet wurde. 

Er sollte sehr gesund ernährt werden, da er oftmals mit Übergewicht zu kämpfen hat. Dabei stellt der Mops keinen großen Anspruch auf sein Fressen und ist dabei sehr genügsam. 

Sein Bewegungsradius ist jedoch etwas eingeschränkt, da er sehr schnell Atemprobleme bekommen kann. Dennoch folgt dir der Mops auf Schritt und Tritt und ist ein liebenswerter Begleiter. 

Durch sein recht kurzes Fell braucht der Mops nicht viel Fellpflege. Dennoch ist es ratsam, die Falten am Kopf und im Gesicht sauber und trocken zu halten. 

Für wen eignet sich der Mops?

Der Mops ist ein wahrer Familienhund und passt sich jeder Familiensituation an. Jedoch sollte sein Besitzer nicht allzu große sportliche Höchstleistungen von einem Mops erwarten. Er ist lieber ein gemütlicher Sesselhund, der gerne abends neben dir auf der Couch sitzt und gegrault werden möchte. 

Der Mops kann überall mithingenommen werden und braucht sehr wenig Platz. Jedoch sollte sehr fürsorglich und streng mit ihm umgegangen werden, da viele Möpse einen sturen Dickkopf haben. 

Bedenke auch, wenn der Mops mit ihm Schlafzimmer übernachten soll, dass er lauthals schnarcht und deinen Schlaf erheblich stören könnte. 

Der Mops möchte trotz seines robusten und kugelförmigen Aussehens viel Bewegung haben und liebt es, mit seinem Herrchen einen kleinen Spaziergang im Park zu unternehmen. Solltest du deinen Hund mal alleine lassen müssen, kannst du hier nachlesen, wie lange der Mops alleine bleiben kann.

Er ist sehr zutraulich und du kannst sein Vertrauen sehr schnell gewinnen, womit er auch sehr beliebt bei Kindern ist. 

Die Französische Bulldogge – der geduldigste und loyalste Partner der Welt

Typische Rassenmerkmale

  • Charakter: aktiv, liebevoll, geduldig
  • Größe: bis zu 35 cm (bei beiden Geschlechtern)
  • Gewicht: 8 bis 14 Kilogramm
  • Farben: falbfarben, gescheckt, schwarz/weiß
  • Lebenserwartung: 10 bis 15 Jahre

Französische Bulldoggen werden aufgrund ihres charmanten Aussehens und ihrer hohen Geduld auch gerne fürs Fernsehen eingesetzt. In den Filmen Titanic oder bei Armageddon hat die liebenswerte Hunderasse ihre Auftritte. 

Aber auch viele Prominente Persönlichkeiten wie Lady Gaga, Leonardo Di Caprio sind leidenschaftliche Besitzer von Französischen Bulldoggen. 

Besonders durch ihr niedliches Aussehen und ihrer Loyalität verdanken Französische Bulldoggen ihre Beliebtheit. 

Mit einer Größe von bis zu 35 cm und einem Höchstgewicht von 14 Kilogramm ist die Französische Bulldogge sehr kompakt und massiv.  

Typische Krankheiten dieser Rasse sind Probleme bei der Atmung, Gelenkerkrankungen, Bandscheibenvorfälle, Schilddrüsenerkrankungen.

Pflege und Erziehung

Die Französische Bulldogge ist bei der Pflege sehr anspruchslos und es reicht eine kleine tägliche Fellpflege. 

Dabei sollten die Krallen des Hundes nicht außeracht gelassen werden. Durch die wenige Bewegung können sich die Krallen nicht so schnell abfeilen und müssen vom Besitzer monatlich kontrolliert werden. 

Die Französische Bulldogge braucht eine strenge Erziehung, damit sie der Hund auch als Alphatier anerkennt. Informiere dich hier: Was tun, wenn der Hund nicht auf seinen Namen hört?

Zu hohe Sportaktivitäten sind aufgrund der Kurzatmigkeit nicht gut für diese Hunderasse und daher sollte die tägliche Bewegung auf normale Spaziergänge reduziert werden. Ebenso zählt die Französische Bulldogge nicht zu den wahren Rettungsschwimmern und sollte vom Wasser ferngehalten werden. 

Besonders bei hohen Temperaturen bekommen die robusten Hunde sehr große Atmungsprobleme und sollten lieber im Schatten verweilen. 

War ein anderer Hund zuvor an diesen Blumen?

Für wen eignet sich die Französische Bulldogge?

Die Französische Bulldogge ist auch für Hundeneulinge kein großes Problem. 

Besonders Familien mit Kindern werden sich an diesem recht zutraulichen und liebenswerten Hund erfreuen. 

Mit seiner sehr geduldigen Art und Weise gepaart mit seinem niedlichen Aussehen ist er einer der beliebtesten Hunde auf der weiten Welt.

Durch seine Kurzatmigkeit ist er nicht der perfekte Jogging- oder Fahrradpartner und begnügt sich lieber mit kleinen Spaziergängen durch den Park um die Ecke. Du kannst deine französische Bulldogge auch in Ruhe zu Hause beschäftigen.

Besonders im Sommer sollte es für die Französische Bulldogge immer ein schattiges Plätzchen gegeben sein. 

Mops und Französische Bulldogge– Die direkten Unterschiede im Wesen

Die Französische Bulldogge kann ein höheres Gewicht trotz der fast identischen Größe aufweisen. 

Beide Hunderassen sind sehr menschengebundene Tiere und folgen ihrem Besitzer auf Schritt und Tritt. Dieses tut der Mops besser und loyaler als die Französische Bulldogge. Dafür ist diese ein Tick verspielter und geduldiger als der Mops.

Beide Hunderassen haben es schwer mit sportlichen Aktivitäten und brauchen besonders im Sommer einen schattigen Platz zum Ausruhen und Verweilen. 

Ebenso sind beide sehr dickköpfige Hunderassen und brauchen daher eine strenge Erziehung und eine sehr gesunde Ernährung, da beide zu Überwicht neigen. 

Fazit zu zwei lieben Hunderassen

Egal ob Mops oder Französische Bulldogge, sich für einen Hund zu entscheiden, bringt die Tatsache mit sich, dass Du Verantwortung übernehmen musst. 

Es bedarf in jedem Fall Durchhaltevermögen bei der Erziehung. Auch wenn beide Hunderassen als „Anfängerhund“ gelten, muss er dennoch gut erzogen werden. 

Sowohl der Mops, als auch die Französische Bulldogge bringen von Haus aus eine liebenswerte Art mit sich. Wer sich einmal für eine dieser Hunderassen entschieden hat, möchte immer wieder diesen Hund haben.

Du kannst Dir vorstellen, mit einem Hund zu leben? Informiere Dich gut und du erhältst einen treuen Begleiter!