Ist ein American Bully für Anfänger geeignet?

Ein American Bully ist auch für Anfänger geeignet, sofern sich der Halter über die Vorschriften der Haltung des jeweiligen Bundeslandes informiert. Bestimmte Auflagen müssen in allen Bundesländern bei dieser Hunderasse erfüllt werden. Diese wären zum Beispiel Leinenzwang und das Tragen eines Maulkorbes. Der American Bully ist ein sehr liebevoller Hund, der auch für Familien und Anfänger gut geeignet ist.

Ein American Bully sollte vor allem gut sozialisiert sein. Dieses geschieht besonders in der Kindheit, wo der Hund viel Kontakt mit Menschen und Artgenossen hat. 

Sollte dieses der Fall sein, kann der American Bully ein fantastischer Familienhund sein, der auch für Kinder gut geeignet ist. 

Dennoch stellt sich die Frage, ob ein American Bully auch für einen Anfänger, der vorher noch keinen Hund gehalten hat, geeignet ist. Generell sollte der Besitzer eines American Bully schon Erfahrung im Umgang mit Hunden gemacht haben. 

Der American Bully sollte sehr gut sozialisiert sein. Dann ist er auch für einen Hundeanfänger sehr gut geeignet.

Beim American Bully ist das Besondere, dass er in einigen Bundesländern gelistet ist. Dieses bedeutet, dass er einen Maulkorb und ständig an der Leine geführt werden muss. Sollte jemand noch keinen Hund vorher gehabt haben, kann es einen Anfänger oftmals schon überfordern. 

Dennoch kann ein American Bully bei einer guten Erziehung und guten Sozialisierung auch für Anfänger infrage kommen. Der Halter sollte sich ausreichend über die Formvorschriften bei der Haltung eines American Bullys informieren und sich über die Bedürfnisse dieser Hunderasse aufklären lassen. 

Der American Bully hat einen sehr anhänglichen und liebevollen Charakter. Er braucht ausreichend Bewegung und Beschäftigung, da es ansonsten zu Problemen bei einem American Bully führen kann. 

Diese Hunderasse ist auf gar keinen Fall aggressiv oder angriffslustig. Er dient wunderbar als Familienhund und auch als Anfängerhund, soweit man sich über die Formvorschriften der Haltung und seinen Bedürfnissen im Klaren ist. 

Steckbrief vom American Bully

Steckbrief vom American Bully
Größe:43 bis 53 cm
Gewicht:15 bis 40 Kilogramm
Herkunft:USA
KopfformDer Kopf klein und schmal.
Lebenserwartung:8 bis 15 Jahre
Charakter:Treu, freundlich, selbstbewusst

Charakter vom American Bully

Der American Bully ist sich beim Charakter vom Pitbull sehr ähnlich. Beide sind sehr liebevolle und angenehme Familienhunde. Dazu ist der American Bully ein cleveres Kerlchen, dem man einige Kunststücken leicht beibringen kann. 

Der American Bully ist sehr menschenbezogen und möchte sein Rudel überall beschützen. Dieses kann manchmal durch seinen großen Beschützerinstinkt und seiner Loyalität zu brenzligen Situationen führen. Sollte dein Hund jedoch sehr gut sozialisiert sein als Welpe, gehört der American Bully zu einem absoluten Familienhund, der auch Kinder sehr gern hat.

Vom Charakter her kann der American Bull bei einer guten Sozialisierung auch für Anfänger sehr gut geeignet sein, sofern sich der Besitzer über die Vorschriften der Haltung ausreichend informiert hat.

Ernährung vom American Bully

Die Ernährung bei einem American Bully sollte wie bei jedem anderen Hund artgerecht und ausgewogen sein. 

Der American Bully freut sich über eine proteinreiche Ernährung ohne Körner. Die Auswahl zwischen Trocken- und Nassfutter lässt der American Bully ganz alleine dich entscheiden.  

Aufgrund seiner Neigung zu Übergewicht ist es ratsam, den American Bully regelmäßig zu wiegen. Zu hohes Gewicht bei Hunden kann schnell zu Arthrose, Diabetes und anderen Krankheiten führen. 

Was dein Hund alles an Gemüse und Obst fressen darf, erzählen wir dir in unserem aktuellen Artikel Hundefütterung: die große Obst- und Gemüseliste

American Bully Krankheiten

Der American Bully kann sehr schnell an Übergewicht leiden. Ebenso sind Gelenkprobleme sowie Keilwirbeln und Hüftdysplasie mögliche Krankheitsbilder vom American Bully.

Wie gesund dein American Bully ist, hängt natürlich auch von seiner Ernährung und seiner Haltung ab. Der American Bully braucht eine ausgewogene und achtsame Fütterung, da er schnell an Übergewicht leiden kann. Diesbezüglich sollte der American Bully sehr viel Bewegung und Sport angeboten bekommen.

Besonders bei massigen Hunden wie dem American Bully sind die Gelenke oftmals ein Schwachpunkt. Ebenso kann es zu Atemnot bei dieser Hunderasse kommen, sollte die Nase kaum noch vorhanden sein. 

Regelmäßige Untersuchungen zu Keilwirbeln und Hüftdysplasie sind bei einem American Bully sehr ratsam. 

Die Gesundheit von einem American Bully hängt neben einer guten und artgerechten Haltung auch vom Züchter ab. Informiere dich am besten beim Züchter vorab über die Krankheitsgeschichte der Elterntiere. 

Für wen ist der American Bully geeignet?

Im Idealfall hat der Besitzer vom American Bully schon Erfahrungen mit Hunden gemacht. Besonders die Formvorschriften wie der Leinenzwang oder das Tragen eines Maulkorbes kann einen Anfänger leicht am Anfang überfordern.

Informiere dich vor dem Kauf über die Vorschriften der Haltung eines American Bullys.

Generell ist der American Bully dennoch ein absoluter Familienhund und ist auch bei gewisser Vorbereitung für Anfänger geeignet. 

In einer kleinen Mietwohnung passt der American Bully nicht wirklich hinein und braucht eher ein Haus auf dem Lande oder eine sehr großzügige Wohnung mit ausreichender Fläche zum Spielen und Toben. 

Regelmäßige Beschäftigung ist beim American Bully ein absolutes Muss und wird er täglich auch einfordern.

Was ist der Unterschied zwischen American Bully und Pitbull?

Der American Bully ist eine Erweiterung vom Pitbull. Diese Hunderasse ist ein Hybridhund und stammt hauptsächlich vom Pitbull Terrier und dem American Staffordshire Terrier ab. Aber noch weitere Hunderassen wie die Englische Bulldogge und die Amerikanische Bulldogge gaben dem American Bully sein Aussehen und sein Wesen. 

Unterschiede zwischen dem American Bully und dem Pitbull sind zum einen das Herkunftsland und die Kopfform. Der American Bully stammt aus Amerika ab, wohingegen der Pitbull aus England sowie den USA abstammt. Der Pitbull weist eine größere und breitere Kopfform auf und ist etwas größer als der American Bully.

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Zusammenfassung – Ist ein American Bully für Anfänger geeignet?

Ein American Bully ist auch für Anfänger geeignet, soweit sich der Halter über dessen Haltungsvorschriften im Klaren ist und sich ausreichend über die Bedürfnisse eines American Bully informiert hat.

Diese Hunderasse ist sehr liebevoll und braucht eine gute Sozialisierung in der Kindheit sowie eine gute Erziehung. 

Der American Bully ist ein absoluter Familienhund und ist seinem Besitzer sehr treu. Er ist sehr menschenbezogen und hat einen durchaus großen Beschützerinstinkt.

Viel Bewegung und Abwechslung braucht ein American Bully und wird dieses auch täglich einfordern. 

Diese Hunderasse ist eine Erweiterung vom Pitbull und ist ein sogenannter Hybridhund. Zum Pitbull unterscheidet ihn das Herkunftsland, da der Pitbull aus England stammt sowie seine Kopfform.