Sind Pitbulls gefährlich?

Pitbulls sind nicht gefährlicher als andere Hunde. Aufgrund ihres großen Beschützerinstinktes und ihres gehemmten Angstgefühls brauchen sie eine gute Erziehung und sollten als Welpe sehr gut sozialisiert sein. Eine Hundeschule ist bei Pitbulls empfehlenswert. Der Pitbull sollte von einem erfahrenen Hundebesitzer gehalten werden, der ein konsequentes Handeln aufweist.

Nein! Pitbulls sind nicht gefährlicher als etwa andere Hunde. Sie haben nur einen sehr schlechten Ruf. Viele Menschen wechseln die Straßenseite, sobald sie einen Pitbull sehen. Dieses ist völlig unbegründet, denn Pitbulls sind nicht vom Haus aus gefährlicher als andere Hunderassen. 

Pitbulls haben völlig zu unrecht einen schlechten Ruf, sind sie sehr gut zu erziehen und absolute Familienhunde.

Vielmehr spielen bei aggressiven Hunden eine falsche Haltung und Erziehung eine Rolle. 

In der Regel sind Pitbulls sehr liebevolle und loyale Hunde, die sehr menschenbezogen sind. Sie können bei einer guten Sozialisierung als Welpe ohne Probleme als Familienhund genutzt werden und lieben vor allem kleine Kinder. 

Wenn du wissen möchtest, ob ein American Bully ein Pitbull ist, erklären wir dir dieses und noch vieles mehr in unserem tollen Artikel Ist ein American Bully ein Pitbull?

Was tun, wenn ein Pitbull angreift?

Wenn dich ein Pitbull oder eine andere Hunderasse dich unvermittelt angreift, ist es wichtig, ruhig zu bleiben und sein Gesicht sowie seinen Hals zu schützen. Renne niemals panisch vor dem Hund weg, da er dich ansonsten als seine Beute betrachtet.

In der Regel laufen Hunde zu einem, um gekrault oder um gespielt zu werden und nicht um einen zu beißen.

Sollte ein Hund zum Beispiel ein Pitbull oder eine andere Hunderasse durch eine schlechte Erziehung oder einer nicht artgerechten Haltung ein aggressives Verhalten dir gegenüber aufzeigen, ist es wichtig, in erste Linie ruhig zu bleiben. 

Oftmals liegt es an einer nicht artgerechten Haltung oder dass der Hund verhaltensgestört ist, dass ein Hund versucht, jemanden anzugreifen. Hundeangriffe passieren in der Regel völlig unvermittelt und man kann sich nicht sehr leicht darauf vorbereiten. 

Hier haben wir für dich ein paar nützliche Tipps, falls dich ein Pitbull oder eine andere Hunderasse angreift:

  • Bleibe am besten ruhig und atme langsam tief und aus.
  • Du solltest keine ruckartigen oder hektischen Bewegungen machen.
  • Versuche mithilfe eines Gegenstands wie zum Beispiel ein Fahrrad dich zwischen dem Gegenstand und dem Hund zu bringen. 
  • Starre nicht den angreifenden Hund an. Dieses kann den Hund aggressiver machen.
  • Bewege dich am besten rückwärts vom Hund weg.
  • Laufe niemals vom Hund weg, da der Hund dich als seine Beute sieht und auf jeden Fall schneller sein wird als du.
  • Bei einem direkten Angriff solltest du dein Gesicht, Hals und Bauch schützen.
  • Der Einsatz von Pfefferspray sollte nur im Notfall bei einem direkten Angriff versprüht werden.

Wichtig ist, dass du in der Situation ruhig bleibst und Notfalls um Hilfe rufst. 

Wo kann man einen Pitbull kaufen?

Wenn du dich für einen Hund entscheidest wie zum Beispiel für einen Pitbull, ist es wichtig, vor dem Kauf einige Dinge zu beachten. Der Unterhalt eines Hundes ist sehr zeitintensiv und kann auch unerwartete Kosten wie Tierarztkosten hervorbringen.

Am besten, du informierst dich vor dem Kauf eines Pitbulls bei einem Züchter über die Haltungsbedingungen der Hunderasse. Du kannst aber auch einen Hund im örtlichen Tierheim kaufen. Dort wirst du ausführlich über deinen ausgesuchten Pitbull informiert und erfährst auch viele Hintergrundgeschichten deines Hundes. 

Wichtig ist, dass du keinen süßen Welpen aus dem Internet dir anschaffst. Dort sind viele unseriöse Verkäufer unterwegs und der Welpe hat meistens Krankheiten. 

Passt ein Pitbull zu mir?

Pitbulls haben einen schlechten Ruf. Dennoch sollte man sich davon nicht abschrecken lassen. Denn durch eine gute Erziehung und einer richtigen Sozialisierung als Welpe ist ein Pitbull ein absoluter Familienhund. 

Für einen Pitbull musst du beachten, dass er sehr viel Auslauf und Bewegung braucht. Er möchte immer wieder geistig und körperlich ausgelastet sein. 

Pitbulls haben einen großen Bewegungsdrang und brauchen eine Menge Bewegung und Auslauf.

Besonders als Welpe muss deinem Pitbull immer wieder klar sein, wer die Zügel in der Hand hat und braucht eine strenge und artgerechte Erziehung.

Ein Pitbull ist für jede Hundesportart zu haben und liebt es, sich in der freien Natur auszupowern. 

Aber auch als Wächter der Familie ist der Pitbull sehr gut geeignet.

Ob ein Pitbull wirklich zu dir passt, zeigen dir die nächsten Punkte:

  • Du musst bereit sein für die nächsten Jahre (bis zu 15 Jahre können es werden) Verantwortung für deinen Pitbull zu übernehmen.
  • Keines deiner Familienmitglieder sollte eine Hundeallergie haben.
  • Ich habe genügend Platz und auch Zeit, um einen Pitbull artgerecht zu halten.
  • Ich bin bereit, meine Urlaubsplanung mit Hundesitter oder Hundepensionen abzustimmen.
  • Ich bin in der Lage, unerwartete finanzielle Kosten wie Tierarztkosten zu bezahlen.
  • Ein Pitbull hat einen schlechten Ruf und es ist mir bewusst, dass andere Hundebesitzer mich meiden könnten.

Wichtig ist, dass du dich vor einem Kauf eines Pitbulls ausführlich informierst und dich selbst fragst, ob ein Pitbull zu deiner Lebenssituation passt. 

Ist ein Pitbull ein Familienhund?

Der Pitbull kann durch eine gute Sozialisierung und einer konsequenten Erziehung ein fantastischer Familienhund sein.

Der Pitbull ist ein absoluter Familienhund. Jedoch ist es bei einem Pitbull besonders wichtig, dass dieser als Welpe sehr gut erzogen und sozialisiert wurde. Umso mehr Menschenkontakt und Kontakt zu anderen Artgenossen, der Hund in seiner Kindheit hatte, umso weniger aggressiv wird er gegenüber anderen sein. 

Ebenso ist es sehr wichtig, dass der Pitbull, um als Familienhund geeignet zu sein, eine gute und artgerechte Erziehung durchlebt hat. Hier ist es immer empfehlenswert, eine Hundeschule frühzeitig aufzusuchen.

Ein Familienhund brauchte auch im Alltag klare Regeln und braucht eine ruhige sowie konsequente Führung. Dieses ist besonders wichtig, da Kinder oftmals keine Grenzen beim Hundespielen kennen.

Auch eine enge Verbundenheit zu der Familie und zu seinem Besitzer braucht ein Pitbull. Er ist ein absolutes Rudeltier und schließt seine Familien in sein Rudel mit ein, welches er auch immer beschützen möchte.

Warum sind manche Hunde gefährlicher als andere?

Hunderassen, die einen großen Wach- und Beschützerinstinkt haben, brauchen eine konsequente Erziehung und eine gute Sozialisierung als Welpe. Auch Hunderassen, die ein gehemmtes Angstgefühl haben, können durchaus gefährlicher als andere Artgenossen sein und brauchen diesbezüglich eine gute Erziehung und einen erfahrenen Besitzer.

Einige Hunderassen haben genetische Anlagen, die eine Hunderasse anfälliger macht für ein aggressives Verhalten. Besonders Hunderasse, die gerne als Wach- und Schutzhund eingesetzt werden, haben einen durchaus größeren Beschützerinstinkt als andere Hunderasse. Deshalb ist es wichtig, dass bei solchen Hunderassen eine gute Sozialisierung als Welpe stattgefunden hat. Auch eine konsequente Erziehung bei Hunderassen, die ein gehemmtes Angstgefühl in sich haben, ist äußerst wichtig. 

Jedoch kann auch ein Hund, dessen Rasse als aggressiv und gefährlich gilt, ein absoluter Familienhund sein. Es kommt immer auf eine gute Erziehung und auf eine gute Sozialisierung als Welpe drauf an. 

Welche Hunde sind am gefährlichsten?

Hunde, die eine genetische Anlage für einen großen Beschützerinstinkt haben und ein gehemmtes Angstgefühl besitzen, können bei einer falschen Erziehung gefährlich werden. Dieses sind zum Beispiel Hunderassen wie Bulldoggen, Dobermann, Rottweiler, Bullterrier, Chow Chow oder auch Staffordshire Terrier sein.

Jeder Hund kann ein absoluter Familienhund sein. Wenn dieser als Welpe gut sozialisiert wurde und eine gute Erziehung durchlebt hat. Leider kann bei einer schlechten Erziehung oder durch zu wenig Kontakt als Welpe mit anderen Artgenossen oder Menschen auch ein gefährlicher Hund werden. 

Hunderassen, die eine genetische Anlage dazu haben, einen großen Wach- und Beschützerinstinkt zu haben, können bei einer schlechten Erziehung und keiner artgerechten Haltung sehr gefährlich werden. 

Folgende Hunderassen gelten als gefährlich:

  • Dobermann
  • Bulldogge
  • Rottweiler
  • American Staffordshire Terrier
  • Pitbull Terrier
  • Bullmastiff
  • Cane Corso
  • Chow Chow
  • Staffordshire Bullterrier

Mit einer richtigen und artgerechten Erziehung kann jeder Hund ein friedlicher und liebevoller Familienhund sein.

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Zusammenfassung – Sind Pitbulls gefährlich?

Pitbulls sind nicht gefährlicher als andere Hunderassen. Sie brauchen aufgrund ihres großen Beschützerinstinktes und ihres gehemmten Angstgefühls eine artgerechte und konsequente Erziehung. Ebenso ist es wichtig, dass der Pitbull als Welpe mit anderen Artgenossen und Menschen sehr gut sozialisiert wurde. 

Gefährliche Hundeangriffe passieren in der Regel eher aus Ängstlichkeit des Hundes und einer falschen Erziehung. 

Sollte dich ein Pitbull angreifen, ist es wichtig, ruhig zu bleiben und nicht vor dem Hund wegzurennen. Dieses kann der Hund als Beutespiel erkennen und versuchen nach dir zu schnappen.

Mache keine hektischen Bewegungen und starre am besten den angreifenden Hund nicht in die Augen. Schütze bei einem direkten Angriff deinen Hals sowie dein Gesicht vor den Hund.

Einen Pitbull solltest du auf alle Fälle nur bei einem seriösen Züchter kaufen. Auch Tierheime haben liebevolle Pitbulls, die du dir unbedingt angucken solltest.

Einige Hunderassen gelten gefährlich als andere. Dieses liegt daran, dass vereinzelte Hunderassen einen großen Beschützerinstinkt und ein gehemmtes Angstgefühl genetisch veranlagt haben. 

Als gefährliche Hunderassen zählen zum Beispiel Dobermann, Rottweiler, Bullterrier, Chow Chow oder auch Staffordshire Terrier.