Sind Yorkshire Terrier kinderlieb?

Der süße und total bezaubernde Yorkie, so wie er auch genannt wird, ist eine lebhafte Hunderasse. Natürlich ist der Yorkie klein und handlich, benötigt nicht so viel Futter und kommt auch mit wenig Bewegung aus.

Für Kinder ist der Yorkshire Terrier optimal. Sie lieben es, bespaßt zu werden und können auch kniffelige Aufgaben lösen.

Zu all dem ist es wichtig, dass sowohl die Kinder, als auch der Yorkie lernen, miteinander ruhig umzugehen. Wer also einen liebenswürdigen Hund für die ganze Familie sucht und sich vorstellen kann, einen kleinen Yorkie bis zu 15 Jahre sein eigen nennen zu wollen, kann mit dem Yorkie glücklich werden.

Vielleicht kann der Yorkie innerhalb der vier Wände einen eigenen Bereich bekommen, wo er sich zurückziehen kann. Manchmal kennen Kinder keine Grenzen und merken es erst zu spät, wenn der Hund eigentlich eine Pause bräuchte.

Das Gesamtpaket Yorkie eignet sich optimal für Kinder und als Familienhund. Seine Eigenschaften machen ihn zu einem liebenswerten, tollen und aufgeweckten Hund. Diese Besonderheiten schauen wir uns jetzt einmal gemeinsam an.

Wie verhält sich der Yorkie?

Die typischen Eigenschaften eines Familienhundes sind:

  • ausgeglichenes Wesen
  • verspielter Charakter
  • treu und zuverlässig
  • belastbar und stressresistent
  • kinderlieb und aggressionsfrei
  • kuschelfreudig
  • durchschnittlicher Bewegungsdrang

Der Yorkie bietet ein ruhiges Gemüt für Kinder. Auf diesen Hund treffen Eigenschaften zu, die ihn zu einem Allrounder machen. Klein, aber oho!

Die Energie eines Yorkies kann gut durch die Kinder abgedeckt werden. Optimal wäre natürlich ein Garten, in dem alle zusammen laufen, toben und rennen können. Für die Kinder bietet der Yorkie Anreize, mitzudenken und ist gleichzeitig ein Spielkamerad.

Auch für Kinder gibt es altersgerechte Spiele, die sie mit Hilfe eines Erwachsenen, gemeinsam mit dem Hund ausprobieren können. Eine Aufsicht ist auch solange notwendig, bis die Kinder sich verantwortungsbewusst dem Yorkie gegenüber verhalten.

Jeder Hund hat einen einzigartigen Charakter und so auch der Yorkshire Terrier. Im Idealfall ist der Yorkie ein gelassener und aktiver Vertreter seiner Rasse. Wenn du jetzt aber an einen ängstlichen und schüchternen Yorkie gerätst, ist dies noch nicht das Ende eines Familienhundes.

Hier ist es wichtig, einen Mittelweg aus den eigenen Wünschen und den Bedürfnissen des Yorkies zu finden. Im Großen und Ganzen sind Yorkies aber gerne mit dem Menschen und besonders mit spielenden Kindern zusammen, dort ist was los und vielleicht gibt es auch Leckerlis.

Bei allen Aktivitäten ist es immer wichtig, eine Erwachsene Person dabei zu haben, solange die Kinder noch nicht alles im Umgang mit dem Yorkie richtig machen.

Wie gut versteht sich der Yorkie mit einem Baby?

Als frisch gebackene Mutter ist das Baby ein Wunder über allen anderen. Keiner darf dem kleinen Wunder etwas tun. Da stellt sich natürlich die Frage, kommt ein Yorkie mit meinem Baby auch zurecht?

Im Normalfall ist der Yorkie zu einem Baby so wie zu einem älteren Kind. Idealerweise lernen sich der Yorkie und das Baby schon von klein auf kennen und werden gemeinsam älter. Diese Konstellation gibt es oft, dass ein Baby zur Familie kommt und der Yorkie schon länger dort wohnt.

Beobachte deinen Yorkie immer ganz genau und sei aufmerksam, dass der Yorkie sich immer an die Regeln hält, die du aufgestellt hast. Ein friedliches Miteinander kann nur entstehen, wenn du den Yorkie möglichst schon hast, bevor das Baby dazu kommt.

Welpe und Baby gleichzeitig zu erziehen kann eine große Herausforderung darstellen. Oftmals zieht der Hund den kürzeren und das geht zu Lasten seiner Ausbildung.

Das Baby wird nicht auf den Hund artgerecht eingehen können, darum ist es enorm wichtig, dass du den Yorkie unter Kontrolle hast. Grundkommandos müssen sitzen!

Besonders wenn der Yorkie sich leicht zum Spiel animieren lässt, können durch das Baby Situationen hervorgerufen werden, die gefährlich für sie werden können. Doch soweit muss es nicht kommen.

Am leichtesten ist es immer noch, wenn eine weitere Person sich voll auf den Yorkie konzentrieren kann. Bei Welpen gibt es die Beißgewöhnung, die gesondert trainiert werden sollte. Ein Schnapper zum Baby sollte vermieden werden. Auch wenn das Baby langsam älter und somit beweglicher wird, fühlt sich der Yorkie motiviert, mitzuspielen und kann auffordernder werden.

Erst der Hund oder erst das Kind?

Wer kommt zuerst – das Baby oder der Yorkie?

Oftmals geht dem Wunsch nach einem Hund eine lange Planung und Abwägung voraus. Kann ich dem Hund finanziell gerecht werdenWorauf sollte ich beim Hundekauf achten oder eignet sich ein Yorkie überhaupt als Familienhund?

Ein Hund ist eine Erziehungsaufgabe, die allerdings schneller abgeschlossen werden kann, als beim Menschen. So sind Babys oftmals bis 3 oder 4 Jahre erstmal völlig abhängig von der Mutter, ehe sie die Welt langsam begreifen.

Ein Hund benötigt auch eine Grunderziehung, diese kann aber, je nach Typus, schon innerhalb eines Jahres abgeschlossen sein.

Somit ist es einfacher erst den Yorkie zu holen, bevor das Baby kommt. Natürlich kann die Reihenfolge auch umgedreht werden. Also erst das Baby und wenn der Aufwand mit dem Baby geringer wird, einen Yorkie holen.

Ein Welpe benötigt die volle Aufmerksamkeit. Wenn diese ihm nicht zugeteilt wird, können sich langsam Fehler in das Verhalten einschleichen, die später zu echten Problemen werden können.

Welpe will nicht Gassi gehenWie viel schläft ein Welpe Optimaler Tagesablauf Welpe

Gerade der Tagesablauf für einen Welpen kann sich in die Ruhepausen des Babys aufteilen, und das wird anstrengend.

Ein optimales Alter für den Kauf des Yorkies gibt es nicht. Es hängt ganz von den äußeren Umständen ab und ob sich genügend Zeitreserven finden, allen gerecht zu werden.

Fazit Sind Yorkshire Terrier kinderlieb

Der Yorkshire Terrier ist klein, aber ein idealer Begleiter für die Familie. Sein Wesen ist bezaubernd, er kann sich quirlig und zugleich sanft zeigen. Die kleinen Hunde mögen es gerne, wenn sie beschäftigt werden.

Kinder sind da ideal geeignet, da der Yorkie sich mit ihnen gut verstehen wird. Im täglichen Umgang muss der Yorkie lernen, auf die Grundkommandos zu hören. Unvorhergesehene Situationen können so leichter bewältigt werden.

Der Yorkie wird die Kinder lieben, sie bespaßen ihn so gerne und haben bestimmt immer Leckerlis dabei.

Doch auch Babys sind zum Yorkie eine prima Ergänzung, sofern dafür gesorgt ist, sowohl Hund als auch Baby gerecht werden zu können.